Donnerstag, 30. Januar 2014

TeeV - Tee im Fernsehen ...

Es ist wieder soweit: Der Monat Februar steht vor der Tür. Neben der Umstellung der Banken im SEPA-Verfahren bringt er uns auch wieder einige Sendungen zum Thema Tee. Aber schaut selbst ...
Der Dank geht wieder an "Michdal" von www.teetalk.de

 

1.02., 17.20 Uhr, ServusTV
Horizont: Grüntee im Tessin - die nördlichste Teeplantage der Welt
Der "Teephilosoph" Peter Oppliger baut seit 2005 am Lago Maggiore nach alter asiatischer Tradition Grüntee an.
Dem Drogisten und Heilkundler [...] ist es gelungen, am Monte Verita am Lago Maggiore hochwertigen Grüntee anzubauen. Zum Erntefest lädt er jedes Jahr japanische Fachkräfte ein. Sie ernten den Tee von Hand und verarbeiten ihn anschließend nach alter asiatischer Tradition.

04.02., 18.50 Uhr, hr
Südafrika - das Land am Kap
Kapstadt ist eine der schönsten Städte der Welt. Die Metropole am Fuß des Tafelbergs ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren auf die Kap-Halbinsel oder zum Kap der Guten Hoffnung. Eine üppige Vegetation, traumhafte Strände und eine artenreiche Tierwelt gilt es dort zu entdecken. Welche Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten in Kapstadt auf den Urlauber warten, verraten Einheimische bei einem Rundgang durch ihre Stadt. Aber auch das Hinterland ist einen Ausflug wert. Einmalige Naturschönheiten, landschaftliche Vielfalt und den großen Artenreichtum des Landes finden sich bei einer Fahrt in das südafrikanische Richtersveld, und auch den zahlreichen Rooibos-Tee-Plantagen wird ein Besuch abgestattet.

07.02., 22.00 Uhr, SpiegelTV Wissen (Wdh. 8.2., 11.40 Uhr)
Sotschi am Schwarzen Meer - Russlands Sommerfrische
"Einmal im Leben muss man in Sotschi gewesen sein", sagt ein russisches Sprichwort. Der Kurort am Schwarzen Meer ist das Traumziel der Russen - auch von Familie Jegorow aus Sibirien, die vier Tage lang mit der Bahn angereist ist. Das Sanatorium "Metallurg" bietet Genesung wie zu Stalins Zeiten und gleich hinter Sotschi wird Tee gepflückt, den auch Präsident Putin trinkt.

08.02., 18.45 Uhr, arte (Wdh. 14.2., 10.40 Uhr)
Der Foodhunter in China und Italien
Mark Brownstein, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Hongkong, hat einen ungewöhnlichen Job. Für Spitzenköche in aller Welt sucht er unbekannte Speisen oder Zutaten, zumeist in Asien. [...] Zurück in China reist er in die Provinz Yunnan. Im Grenzgebiet zu Burma wurde einst der Tee entdeckt. Hier kostet er den "Sauren Tee" der Bulang-Minderheit.

12.02., 15.15 Uhr, hr
360° - Geo Reportage - Indiens Dschungelbuchklinik
Die Tierärztin Phulmoni Gogoi hat einen Anruf bekommen. Ein Sambar, auch Pferdehirsch genannt, ist auf den Reisfeldern aufgetaucht. Dorfbewohner haben ihn eingefangen. Gogoi muss nachsehen, wie es dem Tier geht, und es an einen Ort bringen, an dem es sicher ist - vor allem vor den Menschen. Die Tiere geraten immer wieder mit der Zivilisation in Konflikt, denn im dicht besiedelten Indien ist nur wenig Lebensraum für sie geblieben. Überall säumen Hütten die Straßen, wird Reis oder Tee angebaut. Der Kaziranga-Nationalpark ist mit etwa 430 Quadratkilometern eine Insel inmitten der Zivilisation, wenn auch nur halb so groß wie Hamburg.

15.02., 12.15 Uhr, hr
Iran: Vom Elburs-Gebirge zum Kaspischen Meer
Drei Mal im Jahr ernten: Wovon jeder Bauer in Europa träumt, ist am Kaspischen Meer die Wirklichkeit. Dank des besonderen Klimas gedeihen hier Palmen, exotische Früchte, Gemüse aller Art, Reis, Tee, und Tabak.

22.02., 12.45 Uhr, NDR
Rooibos - Roter Tee aus Afrika
250 Kilometer nördlich vom legendären Kap der Guten Hoffnung liegt das Rooibos-Gebiet. Nur hier, am Rand der Cedarberge, herrschen die weltweit einmaligen Bedingungen, die der Tee für sein Gedeihen braucht: heiße Sommer, regnerische Winter und sandigen Boden mit einer besonderen Mischung von Mineralien. Das kleine Städtchen Clanwilliam mit seinen 6.000 Einwohnern ist das Zentrum des Rooibosgebietes. Fast alle Bewohner der Region leben von der Teeproduktion. Der Pflücker Gert Paulse arbeitet sich täglich mit einer Sichel auf der Teeplantage durch die grünen, ginsterartigen Büsche. Bis zu 1.000 Kilogramm erntet er an einem Tag. Willem Engelbrecht hat eine der größten Rooibosfarmen des Landes. Er ist mit dem Tee aufgewachsen und erläutert auf seinem "Teacourt", wie aus dem grünen Busch ein guter roter Tee wird. Die Mitglieder einer Kooperative farbiger Kleinbauern zeigen, dass sie sich mit ihrem Zusammenschluss von der Dominanz der weißen Südafrikaner befreien können und gleichzeitig durch ökologischen Anbau ein neues Bewusstsein für die einzigartige Landschaft und ihre Pflanzen entwickeln.
 
25.02., 18.15 Uhr, KiKa (Wdh. 26.2., 10.50 Uhr)
Mouk, der Weltreisebär: Zeit für Tee
Mouk und Chavapa sind in Indien, im Teeanbaugebiet Darjeeling.Für Mita und Popo, die an einem Schulprojekt über Tee arbeiten, sollen sie Fotos von den Teegärten, den Teepflanzen und der Trocknung machen. Da bricht plötzlich die Internetverbindung zwischen den Freunden ab und der Laptop reagiert nicht mehr. Mouk und Chavapa müssen die Fotos aber an Popo und Mita mailen, deshalb ist es dringend notwendig, dass ihr Computer so schnell wie möglich wieder funktioniert. Doch wie sollen sie mitten in den Teegärten jemanden finden, der ihn repariert? Zum Glück treffen sie das indische Mädchen Lalila: Lalila hat nicht nur einen Onkel, der Computer repariert, sondern sie zeigt Mouk und Chavapa auch, wie Tee hergestellt wird.

Mehr bei: http://www.teetalk.de/topic/1189-tee-im-fernsehen/page-3#ixzz2rtMYbgi8

 

 


Freitag, 24. Januar 2014

Tee des Augenblicks: Sencha Miyazaki - Grüner Tee aus Japan



Sonntag, 12. Januar 2014

Tee-Tipp des Tages: Grüner Tee - Formosa - "Pinglin Bai Mao Hou"



Freitag, 10. Januar 2014

WDR Zeitzeichen 10.1.1839 - 10.12.2014

Der WDR widmet sein heutiges Zeitzeichen dem Thema:

10. Januar 1839: Tee aus Indien kommt erstmals in London in den Handel

Der Link führt zum Podcast.

Das Thema wird vom WDR wie folgt beschrieben.
Zitat: "Im Gegensatz zum chinesischen Tee ist die Geschichte vom indischen Tee noch recht jung und begann vor etwa 180 Jahren. Die Handelsbeziehungen zwischen China und der britischen "East India Company", die das Handelsmonopol auf Tee aus China hatte, verschlechterten sich damals. So beschlossen die Briten selbst Tee anzubauen. Als Kolonialherren ließen sie ab 1833 in der indischen Gebirgsregion Darjeeling und in Assam Teesträucher züchten. Anfang Mai 1838 wurden die ersten zwölf Teekisten über den Hafen von Kalkutta nach London verschifft." Autorin: Martina Meißner © WDR 2014



Dienstag, 31. Dezember 2013

Frohes Neues Jahr! 2014 kann kommen ...

Liebe Teefreunde,
liebe Freunde von "ZiehZeit",

es ist schon wieder soweit: Ein abwechslungsreiches, spannendes und bewegendes Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Zeit, sich für all´ die Unterstützung durch Tee-Profis und Tee-Enthusiasten zu bedanken. Es hat Spaß gemacht, sich gemeinsam mit Ihnen / Euch auf den Tee-Weg begeben zu haben!


Wir konnten in 2013 gemeinsam mit dem Küchenhaus Hornschu erfolgreich die "1. Kasseler Teeschule" installieren und ich verspreche, dass wir dort auch in 2014 ein spannendes Programm auf die Beine stellen werden (in Kürze folgen Details).

Ihnen wünsche ich alles Gute, Gesundheit, immer eine "Handbreit Wasser im Teekessel" und dass sich alle Ihre Vorhaben in 2014 realisieren lassen!

Da Teefreunde auch immer ein klein wenig Traditionalisten sind, gibt´s diesmal ein bewährtes Video (nein, nicht "Dinner for one").
Passen Sie auf sich auf!
Guten Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrutsch ....................

Ihr Bert Frieder Boege


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Tag des Tees in Österreich - nachahmenswert!



Was haben uns Österreicher voraus?
Richtig - den Tag des Tees!

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Zeit, einen Wunsch zu äußern:
Lasst uns in 2014 auch in Deutschland den Tag des Tees feiern!
Lesen Sie einen Bericht über eine ungewöhnliche Veranstaltung an diesem Tag, der in Dornbirn, Österreich, stattfand.


Tee-Power Tag in Dornbirn

Dornbirn am ersten Samstag im November: 13 Schweizer Teeclubmitglieder finden sich zu Matcha-Espresso in Chens Relax Lounge, Teemenü in vier Gängen im Gasthaus Gemsle und einer Ronnefeldt Raritäten Degustation in Moses Kostbar ein – nach über 15 Geschmackssensationen auf Basis von Camellia sinsenis, wahrlich ein gelungener Tee-Power Tag.

von Claudia Schmid


Zum Auftakt des Tages begrüsst Master Chen die Schweizer Teeclubmitglieder mit herzlichen Willkommensworten in der „Chen’s Relax Lounge“. Der innovative Chinese stellt stolz seine patentierte Teemaschine vor, die sich auf den ersten Blick in keiner Weise von der Barista Kaffeemaschine daneben unterscheidet. Auch bedient wird sie gleich, nur kommt statt Kaffeepulver, fein geschnittener Qualitäts-Blatt-Tee in den Kolben und die Durchlaufzeit und Temperatur des Wassers variiert von Teesorte zu Teesorte. Chens Mut, Limonaden und kommerzielle Süssgetränke nicht in seine Karte aufzunehmen wird belohnt.

Die Gäste finden eine reiche Auswahl an innovativen Teegetränken, welche für Leute die es eilig haben gleich in der optimalen Trinktemperatur serviert werden. Von Teepucchino, Matcha-Espresso über Oolong-Latte, zu Eistee, wahlweise mit viel, wenig oder gar keinem Zucker bis zum Teebier, für welches Eistee und Bier zu einer Art Panaché (Radler) zusammengemischt wird. Aber auch die klassischen Teesorten fehlen nicht in dem Lokal und die Qualität ist erstaunlich. An der kunterbunten Auswahl der bestellten Getränke, ist zu erkennen dass die Experimentierfreude unter den Teilnehmenden gross ist, denn so bald findet man sich wohl nicht wieder vor einer solchen Auswahl an Teemixgetränken.


Mit einem klassischen Darjeeling wird die Gruppe nach einem kurzen Spaziergang durch den Dornbirner Wochenmarkt im Gasthaus Gemsle empfangen. Jan-Berend Holzapfel, der Inhaber vom Ronnefeldt Teehaus, die Marketing Verantwortliche Jutta Tarlan und Sigrid Krekel die Autorin des im Umschau Verlag erschienen Buches „Tee“ erwarten uns bereits. Eine Reporterin vom Radio ORF mischt sich unter die Leute und macht Jagd auf Stimmen zum Teegenuss (diese wurden übrigens tags darauf fast stündlich auf dem Sender ausgestrahlt). „Coffee to go, Tea to stay“ sind die Worte von Michaele Moosbrugger, dem 14. Teeclubmitglied und der Organisatorin dieses Teefests und bei einer so einladend gedeckten Tafel bleiben die Schweizer Tagesteetouristen liebend gerne. Ein Genuss für alle Sinne erwartet die Gäste. Das farbenfroh zusammengestellte Menü wird von ausgewählten Teesorten begleitet und die Ohren werden zwischen den Gängen mit poetischen Ausschnitten aus dem Teebuch verwöhnt.
Ein voller Bauch studiert nicht gern – aber fürs Degustieren können sich auch nach dem fantastischen Mittagessen alle begeistern. Insbesondere weil Herr Holzapfel den Teeclubmitgliedern höchstpersönlich die Raritäten aus dem 190 Jahre alten Traditionsunternehmen Ronnefeldt vorstellt. Angefangen beim Ruanda Rukeri, einem der wenigen orthodox hergestellten Schwaztees aus Afrika, geht es Schlag auf Schlag weiter mit dem Assam Boisahabi, einer Frühlingspflückung die einem Honignoten in die Nase steigen lässt, einem Oolong aus dem nepalesischen Himalaya-Teegarten „Jun Chiyabari“ und dem Darjeeling White Tea Okayti, dessen Plantage den Namen seinen beliebten Tees bei Londoner Teeauktionen verdankt: „The only OKAY tea“.


Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der das Wasser für den Shincha Kirisakura auf Serviertemperatur abkühlen kann, wird der japanische Grüntee, dessen Name „Kirschblüte im Frühlingsnebel“ bedeutet, mit begeisterten Stimmen gewürdigt. Der Abschluss macht ein Grüntee aus Süd-Korea, einem bis jetzt noch eher unbekannten Teeland. Die blumig-nussige Note verdankt dieser den Produktions-schritten dämpfen und rösten. Der eine oder die andere wird sich während der professionell angeleiteten Verkostungsrunde vorgenommen haben, die persönliche Armona-Sensibilität und die damit verbundene Ausdrucksfähigkeit in Zukunft etwas mehr zu schulen. Der Teeclub bietet im kommenden Clubjahr bestimmt wieder einige Trainingsmöglichkeiten dafür an.

Was kann zum Schluss eines solchen Tages die Geschmacksnerven denn noch erreichen? Die aus Rum und Whisky-Flaschen bestehende Hintergrundkulisse vom Flachbildschirm, auf welchem Jürg Meier und James Norwood Pratt aus San Francisco per Skype einige Worte an die Teefreunde in Moses Kostbar richten, gibt Aufschluss und nach einigen Dankesworten an die Gastgeber und die vielen Helferinnen dieses Anlasses, öffnet der „Hausmeister“ Harald Moosbrugger seine Schatzkiste und rundet damit einen mehr als erfolgreichen Teetag ab.
(Fotos: Claudia Schmid)




Montag, 4. November 2013

Tee in Literatur (1) - Über die richtige Wahl des Tees ....

Von einem Besuch bei Baron Alfred de Rothschild:

Ein Butler in Livrée erschien und fragte:
»Wünschen Sie Tee oder frischen Pfirsich, Sir ?«
Ich entschied mich natürlich für Tee und der Livrierte fragte sofort:
»Indischen, chinesischen oder Ceylon-Tee, Sir ?«
Ich wählte den indischen und postwendend kam die nächste Frage:
»Mit Rahm oder Milch, Sir ?«
Ich nahm Milch und wurde nun nach der Rindersorte gefragt:
»Jersey, Hereford oder Short-Horn, Sir ?«

Cecil Rhodes (1853-1902)