Mittwoch, 13. Januar 2010

Teetrinkerin der Woche (4)

Heute: Anni Bürkl

Anni Bürkl ist Wienerin des Jahrgangs 1970, und seit 2001 als freie Journalistin und Autorin in Wien tätig. Publikationen:
„Schwarztee“, Kriminalroman - Gmeiner Verlag, Juli 2009
(3. Auflage Herbst 2009).
„Ausgetanzt“, Kriminalroman - Gmeiner Verlag, geplant für Juli 2010.











Warum gerade Tee?
Tee ist mehr als ein Getränk, Tee ist eine Lebensphilosophie. Frei nach: "Wer Tee trinkt, vergisst den Lärm der Welt."

Wie sind Sie zum Tee gekommen?
Schon vor langer Zeit, schon als Kind liebte ich die Glaskanne mit dem
roten Früchtetee, die manchmal an Winterabenden zum Einsatz kam ... wie das im Kerzenlicht schimmerte! Später in den 80er-Jahren war es besonders schick, Tee mit z.B. Wildkirscharoma zu trinken - würde ich heute nicht mehr tun. Dazu gab es diese erdfarbenen Tonkannen und die kleinen Tassen. Eine völlig neue Art des Teetrinkens!

Ihr liebster Tee-Ort:
Viele, einer davon in meinem Wohnzimmer mit Blick auf den Garten. Die Jahreszeiten genießen - derzeit Ausblick auf Schnee, Eis & Sonnenstrahlen. Ist das schön!

Was könnte man in "Tee-Österreich" besser machen?
Die Lokale könnten bitte endlich offenen Tee zur Wahl anbieten.
Und es sollte mehr Teesalons geben, also Lokale, die sich auf Tee
spezialisieren - nicht nur Teegeschäfte, wo man diesen halt gnadenhalber zwischen Tür und Angel probieren darf.

Ihre Lieblingstees:
Derzeit Earl Grey Blue Star & China Rose, aber auch Ceylon Master Delight. Alle aus Hamburg. ;-)

Ihr schönstes Tee-Erlebnis:
Norderney: Auf die Dünen oder das Meer schauen und dabei einen großen Pott wirklich guten Tee genießen. Das ist Lebenskultur!

Wird man im Jahr 2100 noch Tee trinken?
Tee wird man immer trinken, aber vielleicht ändert sich die Zubereitung? Wobei ich auch das bei Teefreunden nicht glaube. Dazu hat Tee zuviel von Zen.

Zum Schluss: ein Geheimtipp für Teefreunde ...
Ab und zu mal neues ausprobieren mit den Teesorten: z.B. im Frühjahr Rosenblätter zum Schwarztee. Oder Ingwer in der kalten Jahreszeit. Pure Tees also selbst ein bisschen verändern. Das macht Spaß und schmeckt gut!

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